Hunger oder Appetit?

7. Oktober 2014, 23:34

Heute habe ich keinen Blogbeitrag im eigentlichen Sinne sondern vielmehr eine Frage, zu der mich eure Meinungen/ Einstellungen/ Gedanken sehr interessieren würden:

Wenn ihr etwas esst, seit ihr euch immer oder zumindest häufig darüber bewusst, ob ihr nun aus Hungergefühl oder aus Appetit esst? Macht ihr diese Unterscheidung überhaupt?

Bei mir ist das “Bewusstsein” über das Essen in unterschiedlichen Phasen meines Lebens sehr unterschiedlich ausgeprägt. Aber gerade in letzter Zeit habe ich versucht, mir “Appetit” wieder zu verdeutlichen (wobei ich finde, dass auch Appetit eine sehr wichtige Sache ist und durchaus mit Genuss zu tun hat).

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich an euren Überlegungen teilhaben lasst und hier rege kommentiert – ihr dürft mich übrigens auch gerne etwas fragen – ich antworte dann auch ;-)

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Kommentare (4)

4 Kommentare zu “Hunger oder Appetit?”

  1. Ela sagt:

    Dieses Thema bringe ich auch oft zur Sprache.
    Mir ist sehr deutlich ob ich des Hungers oder des Appetits wegen esse. Beides ist der Fall, aber ich kann es unterscheiden. Wobei essen mit Appetit ohne Hunger leichter fällt als umgekehrt ;)
    Manchmal muss man sich auch bremsen wenn der Appetit größer ist als der Hunger, aber auch das ist zu lernen.
    Und übrigens: Ich gehe am liebsten hungrig einkaufen, denn wenn ich satt bin (und dann meist auch keinen Appetit mehr habe) kaufe ich nichts…

  2. Annie sagt:

    Wenn ich keinen Hunger habe, dann esse ich meistens auch nichts, egal, ob ich Appetit habe. Das war nicht immer so sonders eher ein Lernprozess, auf meinen Körper zu hören.
    Das ist auch so mit dem Sättigungsgefühl. Bei uns hieß es früher immer: “Was auf dem Teller ist, dass wird aufgegessen.”, wobei dann aber meist von den Eltern aufgefüllt wurde. Und dann hat man viel mehr gegessen, als nötig war.
    Wir versuchen jetzt eher, dass die Kinder gleich sagen, wieviel sie möchten, statt Berge aufzufüllen. Das klappt nicht immer, gefällt mir aber deutlich besser als dieses zwangsweise große Portionen in sich hinein zu schaufeln. Lieber nehme ich nochmal nach, wenn ich wirklich noch nicht satt sein sollte.

    LG, Annie

    • Roma Roma sagt:

      Liebe Annie,

      ich finde das ist eine sehr vernünftige Umgangsweise. Ich durfte als Kind essen was ich wollte und so viel ich wollte. Dafür bin ich meiner Mutter sehr dankbar und ich habe eine sehr entspannte Einstellung zum Essen – jedenfalls meistens ;-) Ich denke auch nicht zu viel über meine Ernährung nach (obwohl ich Ernährungsberaterin bin, hihi) und höre meist auf mein “Bauchgefühl”.

      LG, Roma

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