Die “Choco”-Glasur von Lindt

25. November 2014, 22:53

Vorgestern testete ich die Lindt-Glasur, die ich mir bereits im vergangenen Jahr angeschaut hatte, aber nicht gekauft hatte:

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Lindt-Glasur “Choco” für Kuchen und Gebäck

Mit diesen wollte ich Muffins verzieren und zwar dachte ich mir, dass ich mit der Glasur schöne Streifen oben ziehen könnte. Aber Pustekuchen – die Glasur wird extrem flüssig im Wasserbad (die Flasche muss darin liegen) und verläuft sofort (selbst bei einem Mini-Klecks aus der Flasche). Für eine Kuchen-Glasur perfekt, für meine Zwecke leider ungeeignet.

Also wurde etwas improvisiert und das Ergebnis:

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Geschmacklich ist die Glasur übrigens spitze ;-)

Habt ihr Tipps, womit am Besten “Schoko-Linien” gezogen werden können? Ich würde mich freuen, wenn ihr mir diese verratet!

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Zu fortgeschrittener Tageszeit sind lange Texte so eine Sache – wohingegen Bilder immer noch wirken ;-) In den kommenden Wochen bin ich wieder verstärkt “gastronomisch” unterwegs – auf dem Essener Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt an Flux’ Weinturm

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Ein paar Berichte über heiße Beerenweine, alkoholfreien Glühweine oder heiße Bio-Säfte wird es also geben. Und eine tolle Kakao-Maschine werde ich auch noch mal präsentieren.

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Ein paar Gedanken zur Nachhaltigkeit

11. November 2014, 23:45

Nach dem gestrigen Konsum von “hartaberfair”  und einigen Diskussionen dazu auf Twitter, habe ich heute den ganzen Tag über den Komplex der Ernährung, aber auch über Nachhaltigkeit gedanklich festgehangen.

An der gestrigen Diskussion störte mich wie so oft, dass es vorrangig nicht um Information und Diskussion ging, sondern um Statements unter Teilnehmern, die ihre Meinung gefasst haben und über das Thema nicht mehr nachdenken, sondern der Meinung sind, ihre Meinung ist die Richtige und alle anderen müssen diese sofort teilen.

Diese Problematik sehe ich sehr häufig, wenn es um das Thema Ernährung geht. Schwarz-weiß, ich hab’ Recht, fertig. Das das Ernährungsthema jedoch mit vielen Punkten zusammenhängt, wird in vielen Diskussionen m.E. gar nicht ausreichend berücksichtigt.

Das Fleischkonsum und Tierhaltung ein wichtiges Thema ist, teile ich. Das aber jemand mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze oder mit Hartz-4-Bezug nicht in der Lage ist, 25,00 EUR für ein Hähnchen zu zahlen, nehme ich jedoch auch wahr. Ich sehe auch das als ein Thema, was jenseits von Polemik Betrachtung verdient. Klar, “Arme” könnten doch einfach auf Fleisch verzichten. Was aber ist, wenn “Arme” zumindest das Recht haben wollen über ihre Ernährungsgewohnheit ein wenig mitbestimmen zu dürfen? Wie wäre es, wenn man soziale Fairness schafft und Menschen mit prekärer Finanzlage mehr Einkommen (bzw. finanzielle Zuwendung) zukommen lässt und diese in der Lage wären, einen angemessenen Preis für Fleisch und damit auch für eine bessere Tierhaltung in der Industrie zu sorgen?

Was bedeutet Nachhaltigkeit? Bio-Tee, bei dem einzeln in Plastikhüllen eingeschweißte Teebeutel zu finden sind? Besser der regionale Apfel als der Bio-Apfel in Neuseeland?

Kein Fleisch mehr, aber Vegetarier sein reicht nicht aus, es muss vegan sein?

Schwierig finde ich, dass jeder für sich in Anspruch nimmt, es richtig zu machen und alle anderen machen es falsch. Was wäre wenn jeder einmal überdenken würde, ob evtl. am eigenen Ansatz etwas nicht stimmt und von welchen anderen Konzepten man sich inspirieren lassen könnte?

Ja, was wäre wenn – das frage ich. Deshalb gibt es hier und heute diese nachdenklichen Gedankesfetzen statt Produkttest, Gastroempfehlung oder Shampoo-Test ;-)

Ich bin gespannt (und auch ein bisschen angespannt) ob und welche Kommentare ihr für mich habt. Eventuell keine (was ebenfalls sehr schade wäre) oder ganz viele?

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Essen-Altendorf ist nicht unbedingt ein Viertel, in dem gastronomisch mein Herz aufblüht. Obwohl es dort viel Gastronomie gibt. Es gibt unzählige Döner-Läden, türkische, arabische Restaurants und Pommes-Buden. Es gibt einige gute türkische etc. Restaurants, was ich aber vielmehr meine: es gibt keine ausgefallenen Konzepte oder echte Vielfalt. Mein folgendes “Lieblingsrestaurant” des Stadtteils hat auch kein ausgefallenes Konzept, dafür aber hervorragende Küche und wirklich guten Service. Es ist die “Balkan-Stube”. Schon als Kind mochte ich (damals noch “jugoslawisches”) kroatisches und serbisches Essen sehr gerne und das ist bis heute so geblieben. Mein erklärtes Lieblings-Gericht in der Balkan-Stube ist “Muckalica” – in einer heißen Pfanne serviert. Der Service in der Balkan-Stube ist sehr freundlich und besser als man es in vielen “gehobenen” Restaurants erwarten kann. Das Essen kommt prompt und ich hatte dort noch nie ein Gericht, was mir nicht gefiel oder was nicht gut gekocht war. Die Ausstattung und Musikauswahl ist ein wenig gewöhnungsbedürftig (aber letztere durchaus auch mit Humor zu betrachten).

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Man bekommt sein Essen selbst wenn es mal voll ist sehr zügig und wenn mal ein Fehler passiert wird dieser zugegeben und schnell für Ersatz gesorgt. Man kann dort sehr ruhig essen – etwas was mich bei vielen Restaurants (die ansonsten sehr toll sind) oft stört, die Lautstärke, muss man dort nicht befürchten. Was mir nicht ganz so gefällt sind die offenen Weine (der Weißwein leicht zu warm, der trockene Rotwein sehr sauer) aber es muss ja auch nicht immer Wein sein ;-)

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Was sie aber in der Balkan-Stube wirklich, wirklich gut können ist Fleisch zubereiten. Das ist jetzt für alle Vegetarier und Veganer zwar kein Pluspunkt, aber für alle die Fleisch gerne essen (egal ob selten oder oft) ist das Restaurant wirklich zu empfehlen.

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Da ich ja fast immer Muckalica esse, und den Grillteller höchstens alle 3-4 Jahre hält es sich mit dem exzessiven Fleischkonsum bei mir aber auch in Grenzen :-D

Ich mag die Balkan-Stube jedenfalls sehr und werde sicher vor meiner Umsiedlung nach Hamburg dort noch einmal essen.

Habt ihr auch “gastronomischen Perlen” in Gegenden in denen man sie nicht erwarten würde? Ich würde mich freuen, wenn ihr diese mit mir teilt!

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Genuss

5. November 2014, 23:38

Heute habe ich nur einen Cappuccino für euch:

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Dafür aber der beste Cappuccino “in town”. Den bekommt ihr (wahlweise so wie ich mit laktosefreier Milch) im miamamia 

in Essen-Rüttenscheid. Definitiv mein absolutes Lieblingscafé und mit warmer Jacke kann man auch im November draußen sitzen ;-)

 

 

 

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Preview November

4. November 2014, 23:00

Der November ist schon 4 Tage alt und mein armes Weblog verwaist. Dabei habe ich hier noch ganz viele Themen “im Gepäck”, die alle schon ganz ungeduldig auf einen Beitrag warten.

Ich wollte euch zum Beispiel meinen Eindruck von der “mia2″ von Clarisonic schildern, ebenso wie ein paar Neuzugänge von Clinique.

Außerdem folgende Themen, zu denen ich als Appetizer schon mal ein paar Bilder einstelle:

Mein Besuch bei Kikis Modelust:

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Mein Bericht über ein wirklich gutes Restaurant in einem wirklich häßlichen Stadtteil:

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So gerade eben ist noch der vorletzte Tag des Oktobers – also allerhöchste Eisenbahn für die Oktober-Verlosung, bevor der November herannaht. Anders als geplant, gibt es in diesem Monat keinen textilen Gewinn, sondern einen Gewinn, der von Flux’ Weinturm gesponsert wurde: ein wunderschöner Korkenzieher mit echtem Horngriff!

 

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Foto: Florian Lacina

Wer also noch einen Korkenzieher benötigt oder ihn gerne als Weihnachtsgeschenk einsetzen möchte, der sollte an der Verlosung teilnehmen. Wie könnt ihr gewinnen? Schreibt mir als Kommentar unter diesen Blogbeitrag, was euer Lieblingswein ist. Ein Merlot oder doch lieber ein Silvaner? Oder mögt ihr selbst gar keinen Wein und würdet den Korkenzieher lieber verschenken? Ich freue mich über viele Kommentare, tolle Weinempfehlungen und drücke allen die Daumen. Die Verlosung läuft bis Montag, 03. November 2014 um 23.59 Uhr. Der Gewinner bzw. die Gewinnerin wird am Dienstag hier im Blogbeitrag bei den Kommentaren genannt – es wird ausgelost. Teilnahme ab 18 Jahren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Selbstverständlich freue ich mich, wenn ihr den Blogbeitrag teilt, damit möglichst viele am Gewinnspiel teilnehmen können :-)

 

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Short break mit Shortbread

22. Oktober 2014, 23:22

Heute lasse ich mal die Bilder sprechen – es war lecker!

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Und nein: ich habe nicht alle aufgegessen ;-)

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Seyd gegrüßt!

21. Oktober 2014, 22:59

Am vergangenen Wochenende war ich mit Flux’ Weinturm auf dem Ritterfest in Mettmann – bei strahlendem Sonnenwetter und einem wahrhaft goldenen Herbst!

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Der Chef am Weinturm

Deshalb war es hier im Blog auch etwas ruhiger – einfach keine Zeit für neue Beiträge ;-)

Am Weinturm gibt es – wie der Name schon sagt – Wein. Hauptsächlich Frucht- und Beerenweine, aber auch Chardonnay und Merlot. Und außer Wein gibt es auch Bier – das war am Sonntag aufgrund des guten Wetters am Nachmittag dann schon ausverkauft. Ebenfalls hoch im Kurs steht Absinth – es gibt einige Sorten so z.B. Clandestine, Mari Mayans, Mata Hari und einige mehr.

Anbei noch ein paar Impressionen vom Wochenende:

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Den Wein gibt es im Tonbecher.

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Ich buk Waffeln

17. Oktober 2014, 23:44

Gestern kam mir der Gedanke doch endlich mal wieder Waffeln zu backen – mein letztes Mal liegt immerhin schon 10 Monate zurück. Da ich mir ja vorgenommen habe das Dr. Oetker Backbuch abzuarbeiten, suchte ich dort nach einem Waffelrezept um ausgetretene Pfade zu verlassen. Da mir das erste Rezept (was in Klammern “harte Waffeln” stehen hatte) nicht ganz so überzeugend erschien, entschied ich mich für die “Einfachen Waffeln”.

Dies ist die Seite aus dem Buch (das ich nach wie vor toll finde):

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Die Zutaten für die Waffeln seht ihr im Bild zu diesem Posting.

Der Teig war etwas aufwändiger (da man jedes Ei einzeln unterrühren sollte) als bei meinen anderen Waffelrezepten, aber insgesamt recht fix gerührt. Dann kam mein Waffeleisen zum Einsatz. In der Beschreibung steht, dass man nur zwei Eßlöffel Teig in die Mitte des Waffeleisens geben soll, den Deckel des Eisens kurz andrücken soll und der Teig sich dann quasi von alleine verteilt in optimaler Weise. Darauf falle ich jedes Mal herein :-(

Er verteilte sich eher so richtig suboptimal bis katastrophal:

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Bei der zweiten Waffel definierte ich die Mitte dann für mich großzügiger – leider war auch der zweite Versuch nicht überzeugend:

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Anschließend hatte ich von der Beschreibung aber sowas von die Nase voll und ich verteilte den Teig großzügig bis in die Ränder des Eisens. Und siehe da:

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Form super – Farbe heterogen ;-)

Beim Blick auf die Seite des Waffeleisens wurde mir klar, warum die Waffel so gefleckt ist – es schließt nicht richtig bzw. gleichmäßig an allen Stellen. Da aber Waffel Nr. 3 vom Geschmack her gut war, machte ich weiter, bis der Teig aufgebracht war und ein Teller voll Waffeln duftend in der Küche stand:

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Mein Fazit: technischen Beschreibungen nicht allzuviel Glauben schenken, wenn die eigene Wahrnehmung was anderes sagt. Die Waffeln waren lecker (insbesondere da sie nicht ganz so süß waren) aber ich habe schon bessere gegessen. Ich forsche also weiter nach anderen Waffel-Rezepten und nehme mir vor, bis zum nächsten Mal nicht wieder 10 Monate zu warten :-D

Mögt ihr gerne Waffeln? Habt ihr ein tolles Rezept was ich unbedingt mal ausprobieren sollte? Kennt ihr auch die Tücken von Waffeleisen und habt schon Lösungen gefunden? Ich bin heute ganz besonders neugierig auf eure Erfahrungen!

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