Kuchen versuchen

7. April 2015, 23:00

Ostern und Geburtstag hinter mich gebracht und wirklich viel gebacken in der letzten Zeit ;-) Vorletzte Woche fiel mir die Zeitschrift “Landidyll” in die Hände, mit tollen Kuchen-Rezepten und ich beschloss da spontan, für Ostern alles nach diesen Rezepten zu machen. Die Zeitschrift kann ich auch so nur empfehlen – sie hat mir sehr gut gefallen:

Zeitschrift

Magazin LandIdyll – dort finden sich die Kuchenrezepte in der Mitte des Heftes

Zu Ostern sollte es auch dieses Jahr ein “Osterlamm” geben. (more…)

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Fanta-Muffins

31. März 2015, 10:25

Morgen wird dieses Blog schon ein Jahr alt – Wahnsinn wie die Zeit vergangen ist. Zeit war leider in den letzten Monaten und Wochen Mangelware bei mir. Der geschäftliche Umzug nach Hamburg nimmt doch viel mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Dennoch habe ich hier ganz viel Themen in der Schublade und heute kommt eins davon: die Fanta-Muffins, die ich vergangene Woche für einen Filzworkshop gebacken habe.

Fanta-Kuchen habe ich zuletzt vor ca. 20 Jahren gebacken und ich hatte gar kein Rezept zur Hand und habe mich deshalb im Web auf die Suche nach einem einfachen Grundrezept gemacht und bin bei www.chefkoch.de fündig geworden.

Verfasser des Grundrezeptes ist nico37 und es ist ein Fanta-Kuchen für eine Kastenform.

Hier kommt nun meine “Variante” mit Abwandlung für Fanta-Muffins:

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Ich buk Waffeln

17. Oktober 2014, 23:44

Gestern kam mir der Gedanke doch endlich mal wieder Waffeln zu backen – mein letztes Mal liegt immerhin schon 10 Monate zurück. Da ich mir ja vorgenommen habe das Dr. Oetker Backbuch abzuarbeiten, suchte ich dort nach einem Waffelrezept um ausgetretene Pfade zu verlassen. Da mir das erste Rezept (was in Klammern “harte Waffeln” stehen hatte) nicht ganz so überzeugend erschien, entschied ich mich für die “Einfachen Waffeln”.

Dies ist die Seite aus dem Buch (das ich nach wie vor toll finde):

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Die Zutaten für die Waffeln seht ihr im Bild zu diesem Posting.

Der Teig war etwas aufwändiger (da man jedes Ei einzeln unterrühren sollte) als bei meinen anderen Waffelrezepten, aber insgesamt recht fix gerührt. Dann kam mein Waffeleisen zum Einsatz. In der Beschreibung steht, dass man nur zwei Eßlöffel Teig in die Mitte des Waffeleisens geben soll, den Deckel des Eisens kurz andrücken soll und der Teig sich dann quasi von alleine verteilt in optimaler Weise. Darauf falle ich jedes Mal herein :-(

Er verteilte sich eher so richtig suboptimal bis katastrophal:

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Bei der zweiten Waffel definierte ich die Mitte dann für mich großzügiger – leider war auch der zweite Versuch nicht überzeugend:

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Anschließend hatte ich von der Beschreibung aber sowas von die Nase voll und ich verteilte den Teig großzügig bis in die Ränder des Eisens. Und siehe da:

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Form super – Farbe heterogen ;-)

Beim Blick auf die Seite des Waffeleisens wurde mir klar, warum die Waffel so gefleckt ist – es schließt nicht richtig bzw. gleichmäßig an allen Stellen. Da aber Waffel Nr. 3 vom Geschmack her gut war, machte ich weiter, bis der Teig aufgebracht war und ein Teller voll Waffeln duftend in der Küche stand:

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Mein Fazit: technischen Beschreibungen nicht allzuviel Glauben schenken, wenn die eigene Wahrnehmung was anderes sagt. Die Waffeln waren lecker (insbesondere da sie nicht ganz so süß waren) aber ich habe schon bessere gegessen. Ich forsche also weiter nach anderen Waffel-Rezepten und nehme mir vor, bis zum nächsten Mal nicht wieder 10 Monate zu warten :-D

Mögt ihr gerne Waffeln? Habt ihr ein tolles Rezept was ich unbedingt mal ausprobieren sollte? Kennt ihr auch die Tücken von Waffeleisen und habt schon Lösungen gefunden? Ich bin heute ganz besonders neugierig auf eure Erfahrungen!

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Ich buk Buttermuffins

20. September 2014, 21:44

Gestern war mein erstes Mal mit dem Backbuch von Dr. Oetker:

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Das Buch hatte ich mir vor einiger Zeit gekauft und geplant alle Rezepte nach und nach mal abzuarbeiten ;-) Bislang blieb es beim Plan. Gestern fasste ich mir ein Herz (es galt etwas für die Schule meines Sohnes zu backen) und dachte, ich starte mit einem einfachen Rezept: den Buttermuffins. Das Rezept findet sich im Buch. Die Zutaten seht ihr hier:

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Das Rezept ist als einfach beschrieben. Mein erstes Problem tauchte schon im Supermarkt auf: es gab keine gehobelten Mandeln. Ich musste also stattdessen zu gestifteten Mandeln greifen. Da es Muffins für eine Veranstaltung waren, kaufte ich die bunten Papierförmchen. Im Rezept stand übrigens, dass man gefettete Muffinformen verwenden soll (von den Papierförmchen stand dort nichts). Das war auch Problem Nr. 2 – beim Backen “suppten” die Muffins total durch und ich habe die Förmchen heute noch mal gewechselt, da diese unten total fettig waren.

Das Vorbereiten (für Muffins schon relativ viele Schritte wie ich finde) ging gut und der Teig hatte auch genau die richtige Konsistenz. Ich war sehr penibel bei den Mengen und habe mich genau an die Vorgaben gehalten. Nur die Deko oben ist eben nicht mit gehobelten Mandeln, sondern mit Mandelstiften ;-)

Hier ein paar Bilder:

Die bunten Papierförmchen (beim nächsten Mal würde ich aber dann doch nur die Form benutzen) ;-)

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Der Teig hatte genau die richtige Konsistenz um es in die Förmchen zu füllen:

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Und hier das Ergebnis:

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Leider kann ich zum Geschmack nichts sagen: ich musste sie ja alle abliefern. Aber sie dufteten sehr gut. Ich muss sie dann wohl ganz bald noch mal backen. Und all’ die anderen Rezepte auch.

 

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Zum Zweiten, heute hakt es hier aber gewaltig. Beim Speichern ist mir gerade der geschriebene Beitrag “entglitten”. Also: er ist weg :-(

Vorher gab es schon Probleme mit hochgeladenen Bildern. Scheint heute also ein schwieriger Tag für Blogbeiträge zu sein ;-)

Gestern entdeckte ich bei Tchibo Muffin-Förmchen in Herzform aus Silikon. Da ich ja sehr häufig Muffins backe, mussten diese mit – sie waren auch gerade im “Sale”. Mit Silikon-Formen habe ich durchwachsene Erfahrungen gemacht. Mal gute (dann waren es auch eher hochwertige Formen), mal negative (das waren eher billige Formen).

Vor dem ersten Gebrauch müssen die Formen mit heißem Wasser und Spülmittel einmal grundgereinigt werden. Vor jedem Gebrauch sollen die kleinen Herzen kalt ausgepült werden. Als Vorbereitung auf die erste Nutzung wird empfohlen die Förmchen mit einem Backpinsel mit Speiseöl einzustreichen. So weit, so gut, es lief einfach und problemlos. Alles erklärt ist in der beiliegenden Anleitung (die auch einige Muffin-Rezepte enthält).

Tchibo_Förmchen_Beschreibung

Ich habe dem Heftchen allerdings kein Rezept entnommen sondern Vanille-Muffins mit Schokostückchen gemacht. Die normale Menge, die ich normalerweise für 12 Papierförmchen benutze. Und da begann das Malheur:

viel zu viel Teig! Ich haderte beim Einfüllen noch damit, ob ich zusätzliche Förmchen benutze oder doch alles in die 12 Herzen gebe (dafür habe ich mich schließlich auch entschieden).

In der Anleitung wurde noch darauf hingewiesen, dass bei Silikon-Formen die Backzeit um bis zu 20% reduziert sein kann. Bei großen Formen ist mir das auch geläufig und die Backzeit ist eigentlich immer kürzer als üblich, zum Teil erheblich. Die Formen sollten auf dem Gitter stehen, ich habe mich aber für das Backblech entschieden, da mir das Gitter zu kippelig war.

Die ersten 10-12 Minuten der Backzeit war alles in Ordnung. Dann begannen einige Formen überzufließen. Nach 16 Minuten (statt 20 Minuten) Backzeit waren die Muffins noch nicht fest, begannen aber oben braun zu werden. Ich schob das Blech dann in die unterste Einstellung und wartete exakt noch 4 Minuten, dann waren die “Herzen” fertig.

Das Ergebnis ist leider nicht wirklich herzig, sondern zum Teil eher “klopsig”. Eindeutig viel zu viel Teig. Ich schätze 2/3 der Menge wären optimal gewesen.

Hier noch zwei “vorher/ nachher” Bilder:

Herz_Teig

Herz_gebacken

Die Muffins in den Förmchen sollten 5 Minuten auf einem Rost stehen und dann aus der Form gelöst werden zum auskühlen. Das Lösen ging absolut problemfrei und klappte richtig gut! Nach dem Auskühlen habe ich einen Muffin probiert und geschmacklich war er sehr gut, saftig und genau richtig. Die Form stört ja im Magen nicht mehr ;-)

Ich werde auf jeden Fall einen weiteren Versuch mit weniger Teig wagen!

Hat jemand von euch die Herzformen auch? Wie sind eure Erfahrungen? Ich bin gespannt.

 

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Backe, backe Kuchen

28. April 2014, 23:05

Lange bevor ich anfing, mich mit dem Kochen und mit Ernährung zu beschäftigen hat mich das Backfieber gepackt. Das stammt schon aus der Kindheit. Vermutlich liegt es daran, dass meine Mutter gerne Kuchen buk und Desserts zauberte, das Kochen aber eher so “Alltag” war und vielleicht auch notwendiges Übel.

Und was gibt es Schöneres als ein Kaffeetisch mit einem leckeren Kuchen?

Kuchentafel

Für mich ist Kuchen backen in der Regel auch Entspannung. Das Vorbereiten der Zutaten, (more…)

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