In letzter Zeit lese ich ständig, dass der Einzelhandel bis 2020 um ein Drittel weniger in Innenstädten vertreten sein wird. Oder andere Scenarios in denen vermutet wird, dass es irgendwann quasi nur noch Online-Shops geben wird.

Kann der Online-Handel wirklich den Einzelhandel generell ersetzen? Oder sind es gerade die überall gleichen Läden (die Branchen-Riesen die man einfach im In- und Ausland überall findet) und als Einkaufserlebnis gar nicht besonders toll sind und problemlos durch Online-Shops zu ersetzen sind?

Kann der süße, kleine Inhaber geführte Laden mit einer Tasse Kaffee für die Besucher oder besonderen Aktionen einfach durch eine 24/7 Virtualität ersetzt werden?

Bestimmte Dinge kaufe ich gerne online. Wenn ich genau weiß was ich will und es das vielleicht hier nirgendwo gibt. Aber nach etwas stöbern, es anschauen, es anfassen und vielleicht auch etwas Kommunikation erleben – das geht für mich wesentlich besser in einem Laden.

Wie steht ihr dazu? Geht ihr gerne einkaufen? Wenn ja, wo? Was würde ich euch fehlen und was überhaupt nicht? Ich bin gespannt.

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Gestern war ich mal wieder bei Peperblom im Essener Moltkeviertel. Der Laden ist gleichermaßen wunderschön und vor allem völlig ungewöhnlich für die Einzelhandelszene in Essen. Anny und Heinz Pelzer haben sich mit dem Laden quasi als Bewahrer von außergewöhnlicher Handwerkskunst in Essen etabliert. Neben KünstlerInnen aus den Bereichen Keramik, Holz, Papier etc. nimmt die textile Kunst sprichwörtlich “viel Raum ein”.

Frühjahr_2013_2

Das Bild ist aus dem Frühjahr 2013. Jetzt sieht es dort schon wieder ganz anders aus:

Oberteile

In diesem Blogbeitrag sollen vor allem einmal die Bilder sprechen. Ein Besuch bei Perperblom lohnt sich jedes Mal aufs Neue, da es immer wieder Neues zu entdecken gibt und es immer wieder anders und toll dekoriert ist. Selbstverständlich gilt das für alle Bereiche – nicht nur für das Textile.

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