Namen gibt es viele für die “Bratlinge” aus Hackfleisch – Frikadelle ist mein bevorzugter Ausdruck. Außerdem handelt es sich um das “Gericht” was ich als Kind als erstes alleine zubereitete, als meine Mutter einmal krank war. Das Rezept ist von meiner Oma und letzte Woche Freitag habe ich diese anlässlich des Grillfestes in der Schule meines Sohnes gebraten.

Ich variiere inzwischen immer, aber das Original-Rezept von Oma ist wie folgt:

1 kg Hackfleisch (halb-und-halb)

1/2 Zwiebel (kleingehackt)

1 Brötchen (2-3 Tage alt, in lauwarmen Wasser eingeweicht)

1 Eigelb

Salz, Pfeffer (nach Gefühl)

Ein Brötchen habe ich nicht immer zur Hand, aber mit Brötchen werden die Frikadellen einfach besser (meiner Meinung nach). Statt frischer Zwiebeln gehen auch gefriergetrocknete Zwiebeln (dann ist aber der Geschmack weniger intensiv). Und für alle, die gerne eine Würzmischung verwenden mögen, sei hier eine empfohlen (Salz und Pfeffer dann weglassen):

Gewürz

Ich würde übrigens definitiv weniger verwenden als auf der Packung angegeben (höchstens 1/3 der angegebenen Menge). Ich rieche immer, wie die Masse “duftet” und entscheide also nach Nasenfaktor.

Am liebsten mag ich kleinere Frikadellen, die durchaus etwas runder in der Mitte sein dürfen. Diese braten dann etwas länger.

Im Rohzustand:

Roh

Und dann im fertigen Zustand:

Gebraten

Mit Brötchen in der Mischung werden die Frikadellen schneller “braun” als ohne. Ich finde sie sehr lecker und beim Grillfest waren die 45 Frikadellen auch schnell weg ;-)

Mögt ihr Frikadellen? Und wenn ja, wie mögt ihr sie am liebsten? Ich freue mich auf eure Kommentare!

P.S. Das Fleisch kaufe ich entweder bei unserem lokalen Metzger, der regionales Fleisch von sehr guter Qualität anbietet oder auch gerne im Bio-Markt.

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